Relevante Infos zum Thema Corona Virus

Aktuell zu Corona

Aus gegebenem Anlass möchten wir Sie hier weiterhin auf dem Laufenden halten und mit den wichtigsten Informationen versorgen: von Seiten der Stadt auf der offiziellen Internetseite der Landeshauptstadt Stuttgart z.B. das aktuelle Merkblatt und die Allgemeinverfügungen. Bei den Corona FAQs und den Infos der Wirtschaftsförderung finden Sie die wichtigsten Infos und Regelungen für Ihren Betrieb und Ihre Beschäftigten.

Die wichtigsten Regelungen für Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe im Überblick:

  • Der Einzelhandel sowie der Großteil aller Dienstleistungsbetriebe (insbesondere körpernahe Dienstleistungen) müssen – bis auf wenige Ausnahmen – schließen. Erlaubt sind nur medizinisch notwendige Dienstleistungen (auch ohne Rezept) in den Bereichen Ergotherapie, Fußpflege/Podologie, Logopädie, Physiotherapie, Rehasport.
  • Weiterhin geöffnet bleiben dürfen: Lebensmittel, Getränke, Bäckereien, Metzgereinen, Direktvermarkter, Wochenmärkte, Apotheken, Drogerien, Reformhäuser, Optiker & Akustiker, Orthopädieschuhtechniker, Sanitätshäuser, Babyfachmärkte, Tankstellen, Post, Bank, Reinigungen und Waschsalons, Zeitschriften, Tierbedarf, Großhandel, Verkauf von Weihnachtsbäumen, Kfz- und Fahrradwerkstätten sowie Ersatzteilverkaufsstellen. Es gelten Beschränkungen bzgl. der maximal zulässigen Kundenanzahl pro Quadratmeter Verkaufsfläche.
  • Was gilt für Einkaufszentren und Mischsortimente? – Die Öffnung von Einkaufszentren und Kaufhäusern ist nur für die erlaubten Warensortimente zulässig. Bei Mischsortimenten: Überwiegt der verbotene Teil, darf der erlaubte Teil allein weiterverkauft werden, wenn eine räumliche Abtrennung möglich ist. Überwiegt der erlaubte Teil, dürfen alle Sortimente verkauft werden.
  • Geschlossene Einzelhandels- und Dienstleistungsbetriebe dürfen wieder Abholdienste (Click & Collect) anbieten. Auch die Auslieferung von Waren ist weiterhin erlaubt.
  • Gastronomische Betriebe müssen schließen. Weiterhin erlaubt ist der Verkauf über die Theke für den Verzehr außer Haus sowie Abhol- und Lieferdienste. Ab 20 Uhr ist aufgrund der nächtlichen Ausgangssperre nur noch Auslieferung möglich. Der Ausschank von alkoholischen Getränken ist generell untersagt. Kantinen schließen überall dort wo es die Arbeitsabläufe zulassen. Angebote zum Mitnehmen sind erlaubt.
  • Jegliche gewerblichen Übernachtungsangebote (Hotels, Gasthöfe usw.) dürfen keine touristischen Übernachtungen anbieten. Dienst- und Geschäftsreisen sind weiterhin zulässig.
  • Handwerksbetriebe, die keine körpernahen Dienstleistungen anbieten, sind nicht unmittelbar von den Maßnahmen betroffen und können ihre Dienstleistungen weiterhin anbieten. Die Mischsortimentsregel (siehe oben) wird auch analog für die Handwerksbetriebe ausgelegt.

Weiterhin gilt:

Kurzarbeitergeld: Nach dreimonatiger Unterbrechung ist neue Anzeige erforderlich

Einige Betriebe konnten im Laufe des Sommers wieder aus der Kurzarbeit aussteigen. Nun steht aufgrund der aktuellen Situation bei vielen davon erneut Kurzarbeit an. Aus diesem Grund informiert die Agentur für Arbeit aktuell: Wurde zusammenhängend mindestens drei Monate nicht kurz gearbeitet und kein Kurzarbeitergeld abgerechnet, ist eine erneute Anzeige erforderlich, selbst wenn ursprünglich länger Kurzarbeit beantragt und bewilligt war. Beispiel: Der Betrieb hat im März 2020 für den Zeitraum von März bis Dezember Kurzarbeit angezeigt und dieser Zeitraum wurde von der Agentur für Arbeit bewilligt. Seit August wird jedoch wieder voll gearbeitet. Wird ab November erneut Kurzarbeit nötig, so muss diese im November erneut angezeigt werden.

Überbrückungshilfe II kann beantragt werden

Die Anträge für den Zeitraum von September bis Dezember 2020 können wieder gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 31. Dezember 2020. Die Überbrückungshilfe II des Bundes unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen sowie Soloselbstständige mit nicht-rückzahlbaren Zuschüssen zu den betrieblichen Fixkosten.

Folgende Verbesserungen wurden u.a. vorgenommen: Der Umsatzeinbruch, um die Hilfen beantragen zu können, wurde gesenkt. Statt bisher ein Umsatzeinbruch im April/Mai 2020 von 60 Prozent ist es nun ausreichend, wenn der Umsatz in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 um mindestens 50 Prozent gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten zurückgegangen ist. Alternativ reicht ein durchschnittlicher Umsatzrückgang im gesamten Zeitraum April bis August 2020 um mindestens 30 Prozent. Die Fördersätze für die erstattungsfähigen Kosten betragen nun 90 anstatt 80 Prozent. Die bisherigen Förderdeckel für kleine und mittelständische Unternehmen werden abgeschafft, alle Unternehmen können jetzt bis zu 50.000 Euro erhalten. Die Personalkostenpauschale wird von 10 auf 20 Prozent verdoppelt. Mehr dazu s.u. bei den aktuellen Downloads!

Downloads & Links

Hilfreiche Fragen zu Ausgangsbeschränkungen etc.

hier

Aktuelle Corona-Verordnung von Baden-Württemberg vom 16.12.2020

Aktuelle Corona-Verordnung 16.12.2020

Aktuelle Corona-Verordnung von Baden-Württemberg in der ab 2. November 2020 gültigen Fassung:

Aktuelle Corona-Verordnung

Informationen zum Antrag auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz erhalten Sie unter:

Sozialministerium Baden-Württemberg

Weitere aktuelle und detaillierte Informationen finden Sie auf den folgenden zentralen Seiten des Landes Baden-Württemberg

Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg

Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg/Unternehmen

Gesundheitsamt Baden-Württemberg

Aktuelle Downloads

Weitere Links und Downloads